Chronik der Hudupfen Bänd Binningen 1978


Man schrieb das Jahr 1977 Mit der Einladung "Hallo Musikfreunde", wir treffen uns am 29.12.1977, 19:30 Uhr in den Werkstatträumen der Schreinerei Artur Sailer Staigstr. .... zu unserer 1. Musikprobe, war der Grundstein für die Gründung der Hudupfen Bänd Binningen gelegt. Diese Einladung erging an 9 Personen, welche sich am Ende der Probe auf ein 2. Treffen am denkwürdigen 6. Januar 1978 einigten.

An diesem 06. Januar 1978 traf man sich am Morgen in Engessers Werkstatt. Es waren zugegen : A. Dietrich, K. Engesser, L. Geiger, A. Sailer, J. Sailer, N. Stiehl und W. Stiehl. Diese 7 närrischen Binninger sind nun auch die Gründungsväter, und hatten nur eins zum Ziel: die Fasnacht in Binningen wieder attraktiver zu gestalten. Nach eingehenden Diskussionen wurde beschlossen, eine Musikgruppe zu gründen, die nur über die Fasnachtszeit aktiv sein sollte. Bereits drei Wochen später fand in Tengen der erste Auftritt in Clown-Kostümen statt und am 05. Februar 1978 nahm man am großen Hilzinger Umzug teil mit teilweise selbstgebastelten Instrumenten.

Die Gruppe umfaßte zu diesem Zeitpunkt 13 Mann. Da die meisten Mitglieder der Gruppe aktive Fußballer waren, entschloß man sich - um nicht noch einen neuen Verein zu gründen - sich dem Sportverein anzuschließen. Im Sommer des selben Jahres waren die Hudupfen dann auch Ausrichter des traditionellen "Hollenfestes". Mit drei Böllerschüssen aus einer historischen Kanone ( P. Saur ) wurde das Fest eröffnet und mit einem Feuerwerk beendet. Die wöchentlichen Proben fanden im Aufenthaltsraum von A. Sailer statt, welchen man auch gleich zum Dirigenten bestimmte, wobei man Alois Dietrich die Leitung der Gruppe übertrug.

In der Zwischenzeit fanden Gespräche statt über die Herstellung eines einheitlichen Kostüms in welchem das Fabelwesen der "Hudupf" irgendwie verkörpert sein sollte. Man einigte sich auf die Felljacke und als Kopfbedeckung einen Helm mit Federn und beleuchteten Augen. Selbstverständlich wurde alles in Eigenarbeit hergestellt. Der Öffentlichkeit wurde dieses Kostüm dann am 09. Februar 1979 im Clubheim des SV Binningen vorgestellt. In der darauffolgenden Zeit nahm man aktiv an Veranstaltungen der Nachbargemeinden teil und genoß den Beifall und die Bewunderung die uns entgegengebracht wurde, da wir zu diesem Zeitpunkt im großen Umkreis die einzige Guggenmusik waren.

Im Jahre 1980 stieg die Zahl der Hudupfen auf ganze 20 Mann. Da nun der Proberaum zu klein wurde, konnten wir in das Clubheim des SV Binningen überwechseln. Ab diesem Zeitpunkt übernahm auch "Capo" Jürgen Sailer die musikalische Leitung. Und so ganz nach dem Sinne der Gründung, wurden auch die Aktivitäten rund um die Fasnet in die Hand genommen. Sie organisierten den ganzen Ablauf der Fasnachtstage. Um nicht mit nackter Brust dazustehen, wurden aus eigener Tasche die ersten Orden gekauft, welche bei Nichttragen mit Freibier bestraft wurde.

Nach dem Umzug in Hilzingen am 01. März 1981 überraschten sie den Fanfarenzug Castellaner in Riedheim. Spontan wurde ein Umzug durch Riedheim gestartet und so gleichzeitig der Grundstock geschaffen für den wechselseitigen Rosenmontagsumzug in Riedheim und Binningen.

Die Mitgliederzahl stieg zum 11. November 1982 auf 27 Mann.

Die öffentlichen Auftritte der Hudupfen nahmen von Jahr zu Jahr zu. Auch wurden dabei die Grenzen des Hegau nach allen Seiten überschritten. Selbst die Schweiz blieb dabei nicht verschont. 1983 wurden die ersten Sweatshirts mit dem Aufdruck "Hudupfen-Bänd 1978 Binningen" in Handarbeit bedruckt.

Die Jahre nahmen ihren Verlauf, die Mitgliederzahl erhöhte sich ständig. Die Fasnet im Dorf, vor allem der "Bunte Abend", wurde zu einem Publikumsmagnet im Umkreis. Man spielte zu verschiedenen Anlässen wie: Geburtstage, Jubiläen, Polterabende und und und.

16. Februar 1986 waren es 35 Mann und ein Mädchen.

Da man mit Weitsicht auf das 10jährige Bestehen der Gruppe schaute, fanden am 16. März 1987 erste Gespräche über ein neues Kostüm statt. Einer Modeschule wurde der Auftrag erteilt, mittels internem Wettbewerb Vorschläge auszuarbeiten, wobei dem Sieger ein Geldbetrag zukam. Wie bisher wurde dann alles in Eigenarbeit erstellt. Nach Schnittmustern wurden die vielen Einzelteile mehr oder weniger mühsam von Hand zugeschnitten und jeder musste sehen, wie er sie zusammen bekam. Da uns finanzielle Mittel nicht zu Verfügung standen, musste jeder sein Kostüm und alles was dazu gehörte selbst bezahlen. Den Zuschlag erhielt damals das Model "der Einbeinige". Sprichwörtlich auf den letzten Drücker wurden dann die Kostüme zum 10jährigen Jubiläum der Hudupfen - das wir am 30. Januar 1988 feierten, fertig und so konnten wir uns einer breiten Öffentlichkeit im neuen Gewand vorstellen. Tambour Jürgen Sailer erstellte eigens für diesen Anlass eine Festschrift, dessen finanzieller Erlös wir gut gebrauchen konnten.

Als Initiatoren waren die Hudupfen dann auch am 14. November1992 die ersten Gastgeber zu der Veranstaltung: "Die Hilzinger Narrenvereine laden ein zur 1. gemeinsamen Fasnachtseröffnung".

Zum 15 jährigen Jubiläum 1993 war dann wieder ein neues Kostüm fällig. Über das Modell konnte man sich nicht so recht einigen, und so beschloss man, nach Vorgabe des Stoffes konnte jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen. Ein brodelnder Hexenkessel in der Hohentstoffelnhalle schrieb die heimische Presse über das 15 jährige Jubiläum.

Ein unvergessenes Erlebnis für alle war der Ausflug im September 1994 nach Hirschhorn/Neckar, mit der Teilnahme am Umzug und dem historischen Markt.

Am 11. November 1995 übergab der bisherige Oberhudupf Alois Dietrich sein Amt an Wolfgang Sailer ab. Er übernahm eine Hudupfenschar von mittlerweile 42 Personen. Wir nahmen an Guggentreffen und Umzügen auch außerhalb unserer Region teil.

Am 20. Juli 1996 fand das erste und letzte Dreschschuppenfest statt, danach viel er der Spitzhacke zum Opfer. Nach der Fasnet 1996 legte Tambour Jürgen Sailer eine schöpferische Pause ein, und übergab das Amt an Bernd Nägele.

Im Jahre 1997 gab es viel zu tun, auf unser 20igstes Jubiläum muste wieder einmal ein neues Kostüm entworfen werden. Am 21./22. Januar 1998 war es endlich soweit. Die Hudupfen präsentierten sich am Jubiläumsabend im neuem Kostüm in den Farben blau, silber und gold. Am zweiten Abend waren sechs befreundete Guggenmusiken und eine Aerobicgruppe anwesend, welche die Halle zum Kochen brachten.

Am 21. Mai 1998 war ein besonderes Ereignis in unseren Reihen, wir durften an der Primiz unseres Mitglieds Stephan Sailer teilnehmen, als Geschenk überreichten wir ihm ein Kostüm von uns. Wahrscheinlich sind wir die einzige Guggenmusik, die einen Geistlichen in ihren Reihen hat.

Am 11.November 1998 fand zum erstenmal die Fasnachtseröffnung in der Luftkutsche statt, in welcher wir auch ein halbes Jahr lang unsere Proben abhielten, und am 14. Nobember 1998 die Fasnachtseröffnung der Gesamtgemeinde in der Hohenstoffelnhalle.

An der kommenden Fasnacht 1999 nahmen wir wieder an Umzügen und Guggentreffen teil. Nach der Fasnet 1999 übernahm der frühere Tambour Jürgen Sailer wieder die musikalische Leitung der Gruppe. Am 11. November 1999 zählten wir 45 aktive Musiker. In diesem Jahr beschafften wir uns neue T-Shirts und Sweatshirts in der Farbe blau mit gelbem Druck.

Am 22. Januar 2000 fand unser zweites Guggäfäscht statt. Es traten fünf Guggenmusiken, eine Hexengruppe und eine Aerobicgruppe auf. Dieses Jahr zog es uns nach Kippenheim zu den Kippener Moorebätscher und mit der Gesamtgemeinde nach Ühlingen. Am Fasnachtssonntag überreichten wir den Epfelbießer aus Weiterdingen zu ihrem zehnjährigem Jubiläum - wie es sich gehört - einen Birnbaum, der von uns den Namen "schöne Johanna" erhielt.

Der 11. November 2000 begann mit einem Frühschoppen im Clubheim, und endete in Hilzingen in der Hegauhalle wo die Narren der Gesamtgemeinde feierten. Aktive Mitgliederzahl 49. Am 20. Januar2001 fand unser drittes Guggäfäscht statt und es sorgten sechs Guggenmusiken und Capos Bänd für eine gigantische Stimmung in der Halle.

Der Auftritt am 28. Januar 2001 beim Gülläfäschtival in Hilzingen wird bei uns in die Geschichte eingehen. Wir führten den Umzug an und präsentierten zum ersten Mal unsere neue Fahne, die in nur vier Tagen vorher erschaffen wurde.

Am 17. und 18. Januar 2003 feierten wird dann mit insgesamt 11 befreundeten Guggenmusiken, verschiedenen Tanzgruppen und den umliegenden Narrenverein eine rausschende Party. Außerdem stellten wir unser neues Kostüm vor.

 
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